Nervenkitzel am Semmering Hirschenkogel

Heute geht es für uns in die Wiener Alpen, genauer gesagt nach Semmering, wo wir mit der Kabinenbahn auf den Hirschenkogel fahren und den Millennium Jump wagen. Ich freue mich schon sehr, denn in diesem Teil Niederösterreichs war ich noch nie. Eines kann ich schon vorab verraten: Es ist wunderschön hier und jede:n sollte es wenigstens einmal hierher verschlagen!

Wir haben eine längere Anfahrt vor uns – ca. 2 h – und beschließen die Route durch das Höllental zu nehmen und nicht die Autobahn. Das würde ich auch allen anderen empfehlen, die mit dem Auto anreisen, denn die Landschaft ist traumhaft. Sattgrüne Wiesen, glasklare Bäche und Flüsse, grasende Kühe an jeder Ecke und mächtige Steinformationen prägen die Umgebung.

Bei einem großen Parkplatz direkt vor der Kabinenbahn halten wir, schnallen unsere Rucksäcke um und machen uns auf den Weg zur Kassa. Hier bekommen wir gleich beide Tickets mit unserer Niederösterreich-CARD (Millennium Jump und Berg-&Talfahrt mit der Kabinenbahn). Voller Vorfreude steigen wir ein.

Das Gelände ist vor allem für Downhillfahrer:innen ein Paradies. Während wir gemütlich den Berg erklimmen, schauen wir den Sportbegeisterten bei ihren Abfahrten zu und genießen gleichzeitig die wunderschöne Aussicht auf das Semmering-Rax-Schneeberg-Gebiet.

Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Parkplatz direkt vor der seilbahn
Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Hinein in die kabinenbahn und hinauf auf den berg

Die Millenniumswarte

Oben angekommen erwartet uns das Liechtensteinhaus, das zur Einkehr einlädt und ein paar Schafe und Hühner beheimatet, die auch gefüttert werden können – aber nur mit dem bereitgestellten Futter. Auch die große Millenniumswarte ist nicht zu übersehen. Hier ein paar Fakten über unseren Absprungort:

  • die Warte befindet sich am höchsten Punkt des Hirschenkogels – nämlich auf 1.340 m
  • wir werden 25 m in die Tiefe springen – so hoch ist die Warte
  • sie wurde 1999 errichtet, kurz vor der Jahrtausendwende – daher der Name Millenniumswarte
  • über 150 Stufen erklimmen wir, um uns dann unseren Adrenalinkick abzuholen
Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Liechtensteinhaus und kabinenbahn
Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Huehner des liechtensteinhauses
Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Millenniumswarte unser absprungort

Der Sprung

Ein freundlicher Instruktor begleitet uns direkt zur Warte und klärt alles mit uns ab was im Vorhinein wichtig ist (Haftungsausschluss, Tickets, …). Dann geht’s auch schon los – wir bekommen unsere Sicherheitsgurte und -helme, geben unsere Rucksäcke ab und schreiten wagemutig Stufe für Stufe dem Sprung entgegen. Zuerst mein Freund, so kann ich mir ein Bild machen ;) – dann bin ich an der Reihe; die Karabiner werden eingehakt und mich trennt nur noch ein kleiner Schritt vom 5-Meter freien Fall. Von unten sieht es eigentlich nicht recht hoch aus aber hier oben zittern meine Knie dann doch sehr und ich muss mich wirklich überwinden den Schritt, wortwörtlich, zu wagen. JUMP!

Ein herrliches Gefühl und leider so schnell wieder vorbei, aber ausgezahlt hat es sich alle mal!

Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Vorfreude auf den sprung
Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Absprungsplattform
Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Traumhafte aussicht auf die umgebung
Hinein in die Kabinenbahn und hinauf auf den Berg , © Malinowsky
© Malinowsky
Aussicht von der millenniumswarte

Leider hat uns anschließend der Regen überrascht und die noch geplante Wanderung ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Deshalb machen wir uns wieder auf den Heimweg. Hinein in die Kabinenbahn, die bei jedem Wetter Schutz bietet, und gemütlich geht’s zurück zum Auto (mit noch ein wenig Adrenalinkitzel in den Fingern).

Tipps

Achtung:

  • kurvenreiche Straßen nach Semmering
  • Kinder dürfen erst ab 14 den Sprung wagen
  • Eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten bei Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren ist erforderlich!

Wandern, Mountainbiken, Downhillfahren,...:

Es gibt hier zahlreiche Möglichkeiten sich sportlich auszupowern. Mein Eindruck war, dass es vor allem ein Rad-Paradies ist. Aber auch viele tolle Wanderungen können hier gemacht werden.

Infos zu unserer geplanten Wanderung, die leider nicht stattfinden konnte aber sicherlich nachgeholt wird, findet ihr hier: Semmering Panoramawandern – Sonnwendstein

Ersparnis mit der NÖ-CARD

Millennium Jump: € 15,- pro Person

Semmering-Kabinenbahn: € 20,- pro Person

Gemeinsam haben wir mit der Niederösterreich-CARD € 70,- gespart!

Autor/in

Nadja

Am wohlsten fühlt sich Nadja in der Natur, wenn sie auf Entdeckungsreise ist. Ausflugsziele mit Wanderungen, Radtouren oder Spaziergängen zu verbinden macht ihr am meisten Spaß. Mit der CARD besucht sie gerne Ausflugsziele, die sie sonst gar nicht am Schirm gehabt hätte und lässt sich so immer wieder gerne überraschen.