Führung bei der Windmühle, © Andreas Kirschbaum

Windmühle und Fahrradmuseum Retz

Es war ein wunderbarer Sonntagmorgen. Bei meinem Frühstück blätterte ich den Katalog der Niederösterreich-CARD durch. Die Windmühle und das Fahrradmuseum in Retz zogen für heute mein Interesse auf sich.

Die Windmühle – das Wahrzeichen von Retz

Noch einmal kontrollierte ich das Wetter auf meiner App. Danach war mir klar: auf geht’s nach Retz im schönen Weinviertel. Nach einer Fahrtzeit von zirka 50 Minuten war ich bei der Windmühle, dem Wahrzeichen von Retz, angekommen. Sie ist die einzige betriebsfähige, von Wind betriebene Getreidemühle in Österreich.

Wichtig für die Besucher ist, dass man das „Innenleben“ der Windmühle nur mit einer Führung besichtigen kann. Hierfür ist es auf alle Fälle ratsam, sich im Vorfeld über die Zeiten zu informieren. Ich kann nur jedem empfehlen, eine Windmühlen-Führung zu machen. Es ist faszinierend zu erfahren, wie die Technik mit dem Zusammenspiel Luft, Holz und Stein funktioniert und wie mühsam es war, damals Mehl zu mahlen, um herrlich schmeckendes Brot oder andere Produkte damit zu produzieren.  

Die gesamte Führung dauerte zirka 60 Minuten – zum Abschluss gibt es eine Kostprobe Wein.

Fahrradmuseum Retz

Nur ein paar Autominuten von der Windmühle entfernt, befindet sich das Fahrradmuseum in der Retzer Stadt, genauer gesagt im Schloss Gatterburg unter dem Schüttkasten. Ich parkte mein Auto am Hauptplatz und spazierte dann den kurzen Weg zum Fahrradmuseum.

Was mir beim Eingang sofort auffiel, war die barrierefreie Zugangsmöglichkeit. Also, nichts wie hinein in die Welt der Fahrräder, wo das Staunen begann. Denn dort erwarten einem nicht nur die verschiedensten historischen Drahtesel. Was im Fahrradmuseum auch zu finden ist, sind interessante Fahrradbilder, Fahrradteile, Werkzeuge oder auch diverse Werbetafeln. Insgesamt kann man im Museum zirka 270 Exponate betrachten und bei mir wurden so manche Kindheitserinnerungen wieder wach.

Fazit und Tipps

Erstmal ist diese Landschaft im Weinviertel alleine schon einen Ausflug wert. Und mit der Niederösterreich-CARD hat man auch noch die Möglichkeit, einige andere Ausflugsziele in der Retzer Gegend kostenlos zu besuchen. Weitere Ausflugsziele in der Nähe sind unter anderem das Museum Retz und Südmährische Galerie, der Retzer Erlebniskeller oder das Bahnerlebnis Reblaus-Express.

Ich kann Windmühle und Fahrradmuseum Retz nur empfehlen  –  und das ohne Stress an nur einem Tag. Kulinarisch kann man sich dann in Retz ebenfalls wunderbar verwöhnen lassen.

Ersparnis

Die Eintrittsersparnis mit der Niederösterreich-CARD bei den beiden Ausflugszielen beträgt insgesamt € 10 (Windmühle € 6, Fahrradmuseum € 4).

Autor

Andras Kirschbaum, © Andreas Kirschbaum

Andreas

Andreas ist aufgewachsen am Land, in der Nähe von Krems. Hier geht er auch seiner großen Leidenschaft nach: Der Fotografie. Die niederösterreichische Landschaft füllte als erstes seine Speicherkarten. Als Ausgleich zur beruflichen Fotografie ist er nun oft mit der Niederösterreich-CARD unterwegs und hält seine Eindrücke unter dem Motto „Unterwegs mit Herz“ fest.

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