Szenische Welturaufführung "Pleyel lebt"

8. September - Ruppersthal - Ermäßigung mit der CARD

Dokumentarspiel in 2 Akten von Adolf Ehrentraud mit Musik aus dem Schaffen von Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)

Warum hatte man den ehemals meistgespielten Komponisten, so erfolgreichen Klavierbauer und Verleger sowie Gründer der heutigen Salle Pleyel in Paris vergessen? Wäre es seinen Komponistenkollegen in Österreich vielleicht ebenso ergangen, wenn sie anstatt von Pleyel in der Zeit der Französischen Revolution als Münsterkapellmeister am Straßburger Dom tätig gewesen wären und sich deshalb  einer Verhaftung auch nicht entziehen hätten können?

In diesem zweiaktigen Dokumentarspiel wird das Leben und Wirken von Haydns Lieblingsschüler Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris) von seiner Kindheit bis zu seinem Ende in einer Zeitreise wie in einem roten Faden musikalisch und szenisch aufgearbeitet und zeigt auf, warum Pleyel in seiner Heimat Österreich rund 200 Jahre vergessen werden konnte!

Es werden zu den jeweiligen Szenen passende Kompositionen aus Pleyels wunderbarem Schaffen zur Aufführung gebracht. Den Höhepunkt dieser szenischen Welturaufführung bildet am Ende des 2. Akts das erstmals seit 1793 (1799) wieder aufgeführte Monumentalwerk LA REVOLUTION DU DIX AOUT 1792, OU LE TOCSIN ALLÈGORIQUE", 1793, Ben 706, das Pleyel zwar seinen Kopf rettete, aber Einreiseverbot in seine Heimat Österreich  bescherte!

Wir haben dieses geniale Werk aus Paris geholt, gesetzt, dazu ein Libretto verfasst und lassen es nun 224 Jahre nach der Uraufführung mit großartigen Künstlern erstmals wieder erklingen. Pleyels Werk wurde damals des Öfteren mit der später entstandenen "Schöpfung" von Joseph Haydn verwechselt und verglichen. Wir nehmen an, dass Sie genauso begeistert sein werden wie die Besucher der Vorstellung im Jahre 1793 in Straßburg.

KÜNSTLER DES SCHLUSSWERKS "LA REVOLUTION DU DIX AOUT 1792, OU LE TOCSIN ALLÈGORIQUE", 1793, Ben 706, FINALE DES 2. AKTES:

Dirigent: Prof. Christian Birnbaum
Sopran: Hege Gustava Tjönn
Alt: Anna Manske
Tenor: Alexander Kaimbacher,
Bass: Huub CLAESSENS
Orchester: Camerata pro Musica (aufgestockt mit Musikern des Savaria Sinfonieorchesters)
Chor: Consortium musicum - Alte Universität (CMAU)
Ballett & Choreographie: Barbara Kratochvilova
Regie und Inszenierung: Adolf Ehrentraud
Regieassistenz: Jasmin Hutter 
Technik (Licht & Ton): SOUND VISION PROJECT

Mit der Niederösterreich-CARD erhalten Sie eine Ermäßigung:

Karten bei Vorbestellung: € 18,- (statt € 21,-)
Abendkasse (ohne Vorbestellung): € 21,- (statt € 26,-)

Weitere Informationen und Kartenbestellung:

02955/70645
0664/495 37 27
adolf.ehrentraud.pleyel@aon.at
www.pleyel.at