Nonseum, © Andreas Kirschbaum

Nonseum und Erstes Österreichisches Küchenmuseum

Mein Ausflugsziel führte mich diesmal mit der CARD nach Herrnbaumgarten zum Nonseum und in das erste Österreichische Küchenmuseum. Für meine Fahrtstrecke von zirka 94 km brauchte ich gemütliche 90 Minuten zum Ausflugsziel.

Nonseum – oder brauchen wir diese Erfindungen?

Ich startete beim Nonseum und schon beim Betreten war mir klar, dieses Museum hat einen besonderen Charakter. Gleich vorweg: „Zeit lassen“ beim Erkunden des Nonseum. Sehr oft habe ich mich gefragt, ob man diese Erfindungen tatsächlich brauchen könnte und bei einigen Schaustücken war mir nicht klar, was sich der Erfinder dabei gedacht haben könnte. Vieles regte zum Lächeln an und so sollte es bestimmt auch gemeint sein!

Interessant war auch, wie die Kreativität und zugleich die Verrücktheit erkennbar war. Manchmal steht man einige Zeit vor so einen Ding und sucht etwas, das man am Ende doch nicht findet. Einzelne Erfindungen oder auch Verrücktheiten möchte ich hier gar nicht nennen – das muss man selbst sehen! Manches habe ich mir doppelt angesehen und dabei gedacht, in welcher verrückten Welt leben wir und da meine ich jetzt nicht das Nonseum. Im Nonseum selbst habe ich dann zirka zwei Stunden verbracht, die sich auf alle Fälle gelohnt haben.

Altes Küchenleben

Nach dem Nonseum ging es weiter zur Sonderausstellung „Altes Küchenemail“. Hier musste man durch einen alten Warenhandelsladen schreiten. Dieser hat mich sofort fasziniert. Zur Sonderausstellung ging es dann über eine Treppe in das Obergeschoß, wo Emailgeschirr gezeigt wurde. Die vielen Formen, Farben, Dekore oder Motive waren absolut sehenswert.

Danach marschierte ich zum ersten Österreichischen Küchenmuseum, das in zwei Gebäuden aufgeteilt ist. Es ist eine Zeitreise in die Küchengeschichte, mit all ihrem Flair. Viele Küchenklassiker sind zu sehen und dazu all die vielen Sammlerstücke aus Großmutters Zeiten. Alleine die vielen Kochutensilien bringen einen zum Staunen. Das eine oder andere Küchenteil kam mir noch bekannt vor. Wenn man sich moderne Küchen ansieht und mit dieser Küchensammlung vergleicht, sieht man, wie sich die Küchenzeit verändert hat. Aber manches gibt es trotzdem heute noch, vielleicht ein bisschen anders.

Fazit

Beide Museen sind sehr zu empfehlen! Das Nonseum mit den komischen Erfindungen und die interessante Zeitreise in die Küchengeschichte sind absolut sehenswert. Besonderer Vorteil mit der CARD: Es gibt bei beiden Museen freien Eintritt, sooft man will. Ansonsten kostet der Eintritt in das Nonseum € 8,50 und für das Küchenmuseum € 5,-

Autor

Andras Kirschbaum, © Andreas Kirschbaum

Andreas

Andreas ist aufgewachsen am Land, in der Nähe von Krems. Hier geht er auch seiner großen Leidenschaft nach: Der Fotografie. Die niederösterreichische Landschaft füllte als erstes seine Speicherkarten. Als Ausgleich zur beruflichen Fotografie ist er nun oft mit der Niederösterreich-CARD unterwegs und hält seine Eindrücke unter dem Motto „Unterwegs mit Herz“ fest.

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