Mit Rad und Zug in der Wachau, © Grassmann
Mit Rad und Zug in der Wachau

Mit Rad und Zug in der Wachau

Blogbeitrag – Juli 2021

Wir wollten schon immer einmal die Wachau mit dem Rad erkunden. Aber die Räder ins Auto zu packen oder mit dem Zug mitzunehmen, erschien uns zu mühselig. Zum Glück gibt es aber entlang der Donau die Radverleih-Stationen von nextbike. Also haben wir kurzerhand unsere Fahrradhelme auf die Rucksäcke geschnallt, den Zug in Richtung Krems genommen und am Bahnhof Krems zwei Räder ausgeliehen. Das geht ganz schnell und einfach mit der nextbike-App.

Tipp: Die App vorab herunterladen, registrieren (dauert bis zu 5 Werktage) und die Niederösterreich-CARD hinterlegen, denn als CARD-Inhaber*in kann man einen ganzen Tag lang gratis mit nextbike radeln!

Unterwegs am Donauradweg

Wir sind von Krems aus dem Donauradweg gefolgt und haben zwischen Weingärten, schmucken Kellergassen und entlang der Donau die wunderschöne Wachau genossen. Für die Strecke Krems-Dürnstein haben wir etwa eine halbe Stunde gebraucht und konnten unsere Räder am Fuße des blauen Turms von Stift Dürnstein zurückgeben. 

Tipp: Die nextbike Räder haben vorne eine flexible Gepäckablage, wo man Rucksack oder Tasche einfach und schnell verstauen kann!

Fantastische Aussicht von der Burgruine Dürnstein

In Dürnstein bietet es sich an, die Burgruine oberhalb des Ortes zu besuchen. Von der Altstadt erreicht man in 20-30 Minuten die Ruine, die etwa 100m höher liegt als die Stadt und die man auf eigene Faust erkunden kann. Es wird kein Eintritt verlangt, jedoch kann man für den Erhalt der Ruine eine freie Spende einwerfen. Schon beim Aufstieg hat man eine wunderbare Aussicht – von Stift Göttweig bis Weißenkirchen reicht das Panorama. Wer sich ganz hinauf traut, kann auch einen Blick durch ein altes Burgfenster werfen und dabei den blauen Kirchturm erkennen. Von der Ruine aus kann man auch weiter zur Fesselhütte und zur Starhembergwarte wandern.

Beim Abstieg nach Dürnstein hat uns der köstliche Geruch von frischem Gebäck begleitet und zurück in der Altstadt haben wir auch gleich den Grund dafür gefunden: In der Bäckerei Schmidl haben wir uns eine Jause geholt und im süßen Ambiente des angeschlossenen Cafés eine Mehlspeise genossen.

Erfrischung im Kuenringer Freibad 

Nach der Fahrradfahrt und der Wanderung zur Ruine war es Zeit für Abkühlung. Also machten wir uns auf in das Kuenringer Freibad, das man zu Fuß in etwa 10 Minuten von der Dürnsteiner Altstadt aus erreicht. Das Freibad bietet einen Naturteich mit Schwimmbecken und Kleinkindbereich, große Bäume für ausreichend Schatten und ein kleines Badcafé. Mit der CARD gibt’s freien Eintritt!

Am Heimweg mit der Wachaubahn

Zurück nach Krems ging’s mit dem Panoramawagen der Wachaubahn. Vom Freibad zum Bahnsteig von Dürnstein brauchten wir ca. 15 Minuten zu Fuß. Auch hier sparten wir mit der CARD die Fahrtkosten und konnten noch einmal den herrlichen Ausblick auf die Weingärten und die Donau genießen. Am Kremser Bahnhof hatten wir gleich einen Anschlusszug in Richtung St. Pölten für die Heimreise. Es war ein wunderschöner Ausflugstag ohne Auto, aber mit vielen Erlebnissen!

Anreise

Der Kremser Bahnhof ist mit dem Zug gut erreichbar, es gibt direkte Verbindungen von St. Pölten oder Wien.

Tipps

Bei der Ausleihe von nextbike-Rädern den Fahrradhelm selbst mitnehmen.

Rechzeitig vor dem Ausflug bei nextbike registrieren, um ein Fahrrad ausleihen zu können.

Mit einem nextbike-Account können bis zu 4 Räder ausgeborgt werden!

Ersparnis

Nextbike: € 10,- (Radausleihe für einen Tag)

Kuenringer Freibad: € 5,50

Wachaubahn: € 22,- (Tageskarte)

Autor/in

Viktoria, © Winter

Viktoria

Viktoria liebt große Reisen, aber keinen großen CO2-Fußabdruck. Deshalb wird die Heimat entdeckt - natürlich mit der Niederösterreich-CARD im Gepäck. Mit dabei sind außerdem Familie & Freunde und Hund Barat.

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