Eines der alten Klassenzimmer, © Andreas Kirschbaum

Michelstettner Schule

Schulgeschichte in Michelstetten

Bei meiner Recherche zum nächsten Ausflugsziel entdeckte ich die Michelstettner Schule im CARD-Führer – und beschloss kurzerhand noch einmal die Schulbank zu drücken! Von meinem Wohnort war dieses Ausflugsziel zirka 70km entfernt. Die genauen Öffnungszeiten recherchierte ich im Vorfeld auf der Website der Michelstettner Schule.

Bei der Michelstettner Schule angekommen, geht man durch ein riesengroßes Buch in das Museum. Die CARD aus dem Börserl geholt und los ging der Rundgang. Natürlich entschied ich mich auch für die „Michelstettner Matura“, die mir die Dame beim Eintritt in das Schulmuseum empfahl. Gegen einen Aufpreis von 4 Euro kann man die Schule mit einer Führung erkunden - ich entschied mich aber alleine die Schulklassen zu besichtigen.

Ich war schon vom ersten Klassenzimmer begeistert. Die alten Schulbänke, die Tafel oder die alten Schriften, die hier gezeigt wurden, waren einfach genial. Natürlich musste ich mich auch auf so eine alte Schulbank setzen. Da kam mir gleich der Gedanke „Ö-Norm ist das sicher nicht!“. Nach genauerem Betrachten dieser Schulklasse ging es weiter zu den nächsten Schulräumen.

Auf dem Weg zur Matura

Jedes Klassenzimmer hat einen besonderen Charakter, ob es die Landkarten waren, die verschiedensten Utensilien oder auch die einen oder anderen Dokumente bzw. der Duft der alten Holzeinrichtung.

Ich war von diesem Museum so angetan, dass ich ein wenig auf die Maturaaufgaben vergessen hatte. Da ich natürlich diese Matura bestehen wollte, musste ich diverse Klassenzimmer nochmals begutachten, um die Aufgabe mit einem „Sehr gut“ zu bestehen. Als ich dann die Prüfungsaufgaben ausgefüllt hatte, ging es zurück zum Eingang des Museums. Die Antworten wurden auf das genaueste kontrolliert und nach ein paar Minuten bangen Wartens wusste ich: Ich habe es geschafft! Ab nun bin ich auch ein Maturant.

Fazit

Nach meiner aktiven Schulzeit dachte ich mir „Nie mehr Schule“. Doch die Niederösterreich-CARD belehrte mich eines Besseren! Für mich war das Ausflugsziel mit der Niederösterreich-CARD absolut sehenswert. Meine Aufenthaltszeit war im Museum zirka 90 Minuten. Leider spielte an diesem Ausflugstag das Wetter nicht mit. Da sich ein heftiges Gewitter anbahnte, beschloss ich, das nahe gelegene MAMUZ Schloss Asparn an der Zaya ein anderes Mal zu besuchen. Das hätte sich wunderbar mit der CARD verbinden lassen.

Ersparnis

Die Ersparnis für das Schulmuseum beträgt mit der CARD € 8,-.

Autor

Andras Kirschbaum, © Andreas Kirschbaum

Andreas

Andreas ist aufgewachsen am Land, in der Nähe von Krems. Hier geht er auch seiner großen Leidenschaft nach: Der Fotografie. Die niederösterreichische Landschaft füllte als erstes seine Speicherkarten. Als Ausgleich zur beruflichen Fotografie ist er nun oft mit der Niederösterreich-CARD unterwegs und hält seine Eindrücke unter dem Motto „Unterwegs mit Herz“ fest.

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