Carnuntum, © Andreas Kirschbaum

Römerstadt Carnuntum

Eine Reise in die Römische Vergangenheit

Es ist ja schon eine Ewigkeit her, dass ich in der Römerstadt Carnuntum war. Genauer gesagt: In meiner Schulzeit - und wie lange das her ist, behalte ich besser für mich. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Vor der Abfahrt noch ein kurzer Check, ob die Niederösterreich-CARD dabei ist und dann ab nach Carnuntum.

Von meinem Wohnsitz brauchte ich gemütlich etwa 1 ½ Stunden, um das Ausflugsziel Carnuntum zu erreichen. Das Heidentor, das Wahrzeichen von Carnuntum, war das erste Ziel – ich war gespannt, ob es noch immer dort stand. Sofort kamen viele Erinnerungen an meinen Schulausflug durch den Kopf und nach wie vor stand das Heidentor an seinem Platz. Für dieses Ziel ist aber die CARD noch nicht notwendig, da das Heidentor frei zugänglich ist. Nach genauer Betrachtung, fuhr ich dann zum Hauptparkplatz (3 Autominuten), um das Römische Stadtviertel mit der Niederösterreich-CARD zu besuchen. Beim Empfang, wo ich herzlich empfangen wurde, entschied ich mich gleich für das Kombiticket.

Das Römische Stadtviertel

Mit einem Umgebungsplan, an der Kassa frei erhältlich, begann dann meine Zeitreise in das Römische Stadtviertel. Noch zu erwähnen ist, dass es für Besucher die Möglichkeit gibt, eine Führung um € 3,- zu buchen. Ich bin jedoch gerne flexibel und so ging ich alleine auf römische Zeitreise.

Nach dem Durchgang bei der Kasse sah ich schon die ersten interessanten Fundstücke. Ebenfalls sehr imposant das Modell von der Stadt Carnuntum, wie es einmal in der Hochblüte der Römerzeit ausgesehen hat. Und dann erblickt man schon den rekonstruierten Stadtteil. Gleich vorweg, ich spazierte durch diesen Römischen Stadtteil dreimal durch. Es gibt so viel zu entdecken und zu betrachten, einfach GROSSARTIG wie die Verantwortlichen dieses Vorhaben verwirklicht haben! Ob es die Wandmalereien sind, die römischen Thermen oder die diversen Mosaiken. Alle Römischen Räume hatten einen besonderen Flair und für mich als Fotograf absolut TOP, um Erinnerungen für das Fotoalbum zu füllen.

Sogar das WC war schon sehr modern, nur fand ich das WC Papier nicht! Ebenfalls zu finden: Römische Graffiti, die ich aber nicht deuten konnte.

Nach einer kleinen Pause, in der ich meine ersten Fotos kontrollierte, ging es dann zu dem frei zugänglichen Amphitheater der Zivilstadt - wo angeblich bis zu 13.000 Personen Platz fanden - und zur Gladiatorenschule. Diese beiden römischen Besonderheiten waren circa 10 Minuten zu Fuß vom Haupteingang zu erreichen. Und ja, ich fühlte mich schon wie ein Römer, noch besser wie Cäsar!

Amphitheater Militärstadt

Das Amphitheater Militärstadt, im Kombiticket inkludiert, war dann zirka 5 Autominuten (zu Fuß 45 Minuten) entfernt. Auch hier war wieder die Größe beeindruckend, die das Theater zur Zeit der Römer hatte. Hier gibt es auch eine kleine Ausstellung, inklusive Film, der einen Einblick über die Welt der Gladiatoren zeigt. Und ja, „Gladiator“ dürfte kein Traumjob gewesen zu sein.

Museum Carnuntinum

Da ich noch nicht genug von den Römern hatte, fuhr ich noch ein Stückerl mit dem Auto weiter zum Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg. Etwa 10 Minuten dauerte die Fahrt. Auch hier habe ich im Vorfeld das Kombiticket mit der Niederösterreich-CARD gelöst.

Die Ausstellung zeigt umfangreiche Fundstücke der römischen Armee und auch die zivilen Aufgaben der Römer. Unter dem Begriff „Der Adler Roms“ versteht man im Allgemeinen das römische Militär. In einem größeren Raum wird auch das Leben der Römer an der Grenze gezeigt.

Fazit

Für mich war es ein toller Tagesausflug mit der Niederösterreich-CARD in die römische Vergangenheit. Am besten hat mir das Römische Stadtviertel gefallen. Wer sich für historische Schauplätze interessiert und vor allem die der Römer, für den ist Carnuntum bzw. die dazu gehöhrenden Kombi-Tickets ein Muss. Ich bin mir sicher, dass ich Carnuntum im nächsten Jahr wieder besuchen werde, um mir ein historisches Festival – das pulsierende Leben der Römer – anzusehen. Denn wie sagte Cäsar: „Lasset die Spiele beginnen.“

Ersparnis

Eintritt Römerstadt Carnuntum - 12 €
Eintritt Museum Carnuntinum - 11 €

Autor

Andras Kirschbaum, © Andreas Kirschbaum

Andreas

Andreas ist aufgewachsen am Land, in der Nähe von Krems. Hier geht er auch seiner großen Leidenschaft nach: Der Fotografie. Die niederösterreichische Landschaft füllte als erstes seine Speicherkarten. Als Ausgleich zur beruflichen Fotografie ist er nun oft mit der Niederösterreich-CARD unterwegs und hält seine Eindrücke unter dem Motto „Unterwegs mit Herz“ fest.

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